• 9 Mannschaften aller Altersklassen

    Der Schachklub Sontheim/Brenz e.V. schickt diese Saison 8 Erwachsenen- und eine Jugendmannschaft von der Verbandsliga bis zur A-Klasse ins Rennen
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2. + 3. Mannschaft

3. Runde Landesliga: SG Schwäbisch Gmünd 2 - SK Sontheim/Brenz 2 4 : 4

Die erste Runde mit wenig Fortune gegen Crailsheim 1 gestartet, Runde 2 spielfrei (da dieses Jahr elf Teams in
der Landesliga) und jetzt in Runde 3 auswärts gegen den Aufstiegsfavoriten Schwäbisch Gmünd 2. Das schienen
keine guten Vorzeichen und tatsächlich sah es nach 2 ½ Stunden schon ziemlich düster aus. Josef Mayer (Brett 1)
und Dieter Frühsorger (2) mussten die Waffen strecken und Ersatzmann Roland Mayer (7) hatte bis dato mit
seinem Grand-Prix-Angriff mehrere Siegchancen ausgelassen und musste nun in einem Damen-Bauern-Endspiel
ins Remis einwilligen. Bald darauf musste Bernhard Masur (4) kapitulieren und wenig später folgte das Remis von
Martin Schauz (6) nach einer schottischen Eröffnung die in die Nordische Eröffnung wandelte in einem unklaren
Turm-Bauern-Endspiel. Aber Sontheim 2 zeigte nach diesem 4 : 1 – Rückstand Charakter und kämpfte.
Mannschaftsführer Nathanael Häußler (5) brachte nach seiner Pirc-Ufimzev-Verteidigung (auch Jugoslawische
Verteidigung genannt) die Wende mit einem schön herausgespielten Endspiel zum ersten Sontheimer Sieg.
Ersatzmann Igor Frühsorger (8) zeigte seinem Gegner nach der Paulsen-Variante der Sizilianischen Verteidigung
in einem schulbuchmäßigen Figuren-Bauern-Endspiel, dass verschiedenfarbige Läufer keine Remis-Garantie sind
und gewann überzeugend. Holger Walliser (3) war aus der französischen Eröffnung gut herausgekommen und sein
Gegner opferte dann einen Springer gegen Bauern und lud Holger damit ein, seine exzellenten Endspielkünste bis
zum Sieg zu zelebrieren. Ausgleich zum 4 : 4! Zwar ist Sontheim 2 nach diesem 4 : 4 noch auf dem vorletzten
Rang, aber das wird sich angesichts der kommenden schwächeren Gegner zum Positiven ändern.

3. Runde Bezirksliga: TSF Welzheim 1 - SK Sontheim/Brenz 3 4 : 4

Die als sehr heimspielstark bekannte Welzheimer Erste spielte in Stammaufstellung, also in Bestbesetzung,
Sontheim 3 hingegen setzte zwei Mann Ersatz ein. Sontheim 3 hatte immer noch Ø je 26 DWZ-Punkte plus pro
Brett und startete auch sehr stabil und an den meisten Brettern optisch etwas besser. Positionelle Vorteile an den
einzelnen Brettern konnte keine der beiden Mannschaften für sich nutzen, vielmehr wurde nach 1 ½ Stunden
Spielzeit ein Brett nach dem anderen Remis gegeben. Unser Jüngster Alexander Abt war der letzte, der nach 3 ¼
Stunden Spielzeit ins Unentschieden einwilligte. Von den Brettern 1-8 spielten also Roland Mayer, Igor Frühsorger,
Max Hieber, Stephan Weiß, Hans-Peter Grandel, Alexander Abt, Günter Nieß und Alexander Kübler jeweils
Unentschieden. Diese acht Unentschieden wurden tatsächlich ausgekämpft, gleichwohl wird ein derartiges sehr
seltenes Resultat zweifellos Anlass für Spekulationen und Gerüchte geben. Aktuell damit übrigens Rang 4.

SK Sontheim/Brenz 3 – SC Grunbach 4 6 : 2

Der noch recht junge Spitzenspieler von Grunbach 4 fiel zum zweiten Mal sehr kurzfristig aus,
sodass die Grunbacher nur zu siebt antreten konnten. Das 1. Brett konnten die Grunbacher
nicht freilassen, sonst wäre ihr bester Spieler den Rest der Saison gesperrt worden. Das
Aufrutschen der Grunbacher Mannschaft bedeutete für Sontheim 3, dass Alexander Abt (Brett
8) zum Start kampflos gewann. An den anderen Brettern war Sontheim nun Ø eine halbe Liga
nominell besser, also Ø um 75 DWZ-Punkte stärker; Zudem liefen nun die theoretischen
Vorbereitungen der Grunbacher weitgehend ins Leere (Wechsel der Spielfarben). Und das sah
man auch schnell an allen Brettern. Hans-Jakob Nieß (6) konnte so nach einer guten Stunde in
besserer Stellung ein taktisches Remis erzielen. Hans-Peter Grandel (7) und Stephan Weiß (5)
erkämpften sich in ausgeglichenen Positionen nach zwei Stunden das Remis. Altmeister Günter
Ott (4) nahm nun nach 2 ½ Stunden mit einem schachlichen Kunstgriff zum Sieg, einer tollen
Kombination zur Eroberung der gegnerischen Dame, alle noch etwaigen Sorgen von seinem
Team. Übungsleiter Igor Frühsorger (2) brillierte mit einer schulungsmäßig abgewickelten
Bauernendspielpartie mit Springer gegen Läufer und stellte kurz nach 12:30 Uhr denn
Mannschaftssieg sicher. Max Hieber (4) hatte bis dato verbissen um seinen ersten
Bezirksligasieg gekämpft, willigte jetzt allerdings sofort aus mannschaftsdienlichen Gründen in
besserer Position zum Remis ein. Mannschaftsführer und Übungsleiter Roland Mayer (1) hatte
mit Schwarz ausgangs einer Skandinavischen Partie noch einige Endspielideen in petto, die er
jetzt vor staunendem Publikum bis 13:30 Uhr zum Sieg zelebrierte. Nach diesem
Heimkantersieg steht Sontheim 3 auf dem 3. Rang.

1. Runde SV Crailsheim 1 - SK Sontheim/Brenz 2 4 ½ : 3 ½

Einen verunglückten Auftakt gab`s für Sontheims Zweite in Crailsheim. Zwar musste man drei Mann Ersatz stellen, war aber nach Wertung DWZ immer noch 44 Punkte pro Brett nominell besser (150 DWZ-Punkte DWZ-Differenz entsprechen einem Klassenunterschied). Aber irgendwie war von Beginn an bei den heimspielstarken Crailsheimern der Wurm drin. Und so konnte nur „Rückkehrer“ Dieter Frühsorger am Spitzenbrett für Sontheim  punkten. An den Brettern 2 und 3 sowie 6 bis 8 kamen Holger Walliser, Bernhard Masur, Mannschaftsführer Nathanael Häußler, Martin Schauz und Max Hieber nicht über ein Remis hinaus. Die Niederlage ist kein Beinbruch und man braucht sich deswegen auch nicht um den Klassenerhalt sorgen, aber schön ist natürlich anders.

Runde 1. SC Tannhausen 1 - SK Sontheim/Brenz 3 5 : 3

Der SC Tannhausen 1 hatte eine minimal höhere Ø DWZ von 6 Punkten pro Spieler. Insofern waren beide Mannschaften absolut gleichwertig. Allerdings bestand an den Brettern 2 und 3 ein signifikanter Leistungsunterschied zugunsten von Tannhausen, während die DWZ-Differenzen an den anderen Brettern nicht diese deutliche Rolle spielten. Beide Teams traten mit je zwei Ersatzleuten an, wobei hier die Sontheimer die Nase vorne hatten. Letztlich gewannen nur Hans-Peter Grandel (Brett 5) und Alexander Kübler (8) verdient. Das Remis von Günter Nieß (7) war leistungsgerecht. Schade, dass Mannschaftsführer Roland Mayer (1) seine Siegchancen nicht umsetzen konnte und nach über vier Stunden ins Remis einwilligen musste. Unser Jüngster, Alexander Abt (6), hatte sich einen Tag vor seinem 14. Geburtstag schon zu sehr auf ein ins Auge gefasstes Zweizüger-Matt gefreut und dabei übermotiviert einen für ihn fatalen Rettungszug seines Gegners völlig übersehen. Auch die drei Verlustpartien an den Brettern 2-4 wären durchaus vermeidbar gewesen, passten aber zum verkorksten Auftakt.

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